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... wie eine Reise zum Mond. Übrigens auch, weil Deutschland mobil macht und jedes Gramm Stahl für die Rüstung benötigt wird. Natürlich gibt es weiter Spielzeuge für Reiche. BMW etwa verzückt die Sport wagenszene mit dem 328 Sport Roads ter, Maybach baut Repräsentations- Wagen. Auch Horch findet erstaunlich viele Abnehmer der Modellreihe 830; die Kunden sind allesamt gut durch die Wirtschaftskrise zu Beginn der drei ßiger Jahre gekommen und wollen ih ren Wohlstand in Form chromblinken der Karossen zeigen. Doch dann ordnet der Generalbe vollmächtigte für das Kraftfahrwesen des Deutschen Reichs an, dass Hano mag, BMW, Stoewer und Maybach nur noch in je einer Hubraumklasse fertigen dürfen. Ein Schock für die Hersteller und deren gut betuchte Kundschaft. Einen Autoboom gibt es nur im fer nen Amerika. In den dortigen Metropo len entstehen kilometerlange, nur von Stahlträgern gestützte Straßen auf Stel zen, um die Blechlawine am Fließen zu halten. Das deutsche Volk bewegt sich mit Fahrrad, Bahn oder Pferd fort, eini ge immerhin auf dem Motorrad. Zumindest in eine träumbare Nähe rückt das Automobil für den deutschen Arbeiter am 1. August 1938, als die DER FORT SCHRITTLICHE Citroen DS Wie ein Raumschilf schwebt die stromlinienförmige Limousine durch die späten Fünfziger - hydropneumatisch gefedert. Innen keine Spur von der drangvollen Enge, die man aus ...
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