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... und bissig bellt der Motor seine Le bensfreude heraus und wartet ungeduldig darauf, losgelassen zu werden. Nach einer kurzen Warm laufphase stürmt der Roadster vehement nach vorne. Gerade einmal 4,8 Sekunden vergehen, bis die 100-km/h-Marke über schritten wird. Der Vierzylinder dreht dabei bis maximal 7800/ min; jegliche dem Rover-K-Series-Aggregat sonst eigene Zä higkeit ist völlig verflogen. Die Gänge bieten perfekten Anschluss für jede Kurve und jeden Zwischenspurt. Brachial verzögern die Bremsen des 340 R, selbst motorsporter probte Fahrer brauchen eine ge wisse Eingewöhnungszeit, um das Potenzial wirklich aus schöpfen zu können. Erstaunlich weich lenkt der Roadster in Kurven ein, selbst auf Nässe wird allenfalls ein leichtes Untersteuern spürbar. Spielend leicht lässt er sich aus Kurven heraus beschleunigen, man kann den Gasfuß gar nicht früh genug senken. Der Geist des Firmengründers und genia len Leichtbau-Philosophen Co lin Chapman ist auf jedem Me ter spürbar. Wer den angetriebenen Hin terrädern am Kurvenausgang dennoch einmal zuviel Kraft zumutet und das Heck zum Ausreißen zwingt, kann den Wirbelwind mit minimalen Lenkrad-Korrekturen jederzeit wieder einfangen und stabili sieren. Leider gilt dies nicht für den Fahrtwind, dem Fahrer und Beifahrer unbarmherzig ausge setzt sind. Schon bei moderatem Landstraßen-Tempo zerrt ...
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