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... sich der im oberen Bereich eintauchende Dummy kopf förmlich verhakt und hef tig zurückgeschleudert wird. Die im Hals installierte Meß stelle meldet ein über dem Grenzwert liegendes Biegemo ment von 59 Ncwtonmetem. Die nachträglich hinzugezo genen Sicherheitsexperten von Mercedes haben zunächst kei ne Erklärung für die außer gewöhnliche Airbagkinematik. Erst die penible Analyse der High-Speed-Filme enthüllt die Ursache: Der Fahrerairbag dringt beim Füllen zwischen Kinn und Hals des Dummy, wird eingeklemmt und kann sich nicht voll entfalten. Also wird nachgecrasht - aber mit Halskrause. Natürlich möchte Mercedes auch bei den Geländewagen an der Spitze der passiven Sicher- Die High-Speed-Kamera hält mit 500 Bildern pro Sekunde jede Phase des Crashs fest. So konnte auch die Ursache für das unvollständige Öffnen des Fahrerairbags beim ersten Crashtest mit dem Mercedes ML 320 ergründet werden. Zu Beginn der Füllung schiebt sich der Luftsack zwischen Halsteil und Kinn des Dummykopfes (oben). Dort wird das Material beim Vorneigen eingeklemmt, wie auch Klemmspuren am Airbag beweisen. Der verklemmte Luftsack kann sich nicht voll entfalten und schleudert den Kopf stärker als bei normaler Füllkinematik zurück Neuer Offset-Crash, schärfere Grenzwerte Seit zehn Jahren fährt auto mo tor und sport Offset-Crashs, ln dieser Zeit hat sich viel getan: Die ...
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