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... den ältesten zugelassenen Käfer im Stadtgebiet aufgespürt. Ein Kohlenhändler erwarb ihn 1955. Das Konkurrenz blatt, die „Ostfriesen-Zeitung“, erwähnt den Tod des Käfers mit keinem Wort. „Ist ja auch nix Besonde res“, winkt der junge Tank wart im Stadtteil Larrelt, we nige hundert Meter vom Volkswagenwerk entfernt, ab. Sein Vater arbeitet drü ben, aber er baut schon lange Passat und Audi 80 für den Amerika-Export. Käfer rollen seit zwei Jahren nur von einem kleinen Spe zial-Band in einer hinteren Ecke der Fabrik, 100 Stück am Tag. Vor den Werkswohnungen in „VW-Stadt“, wie die Ein heimischen die Ansamm lung trostloser dreistöcki ger Backstein-Blocks neben dem Werk nennen, hat sich der innerbetriebliche Wan del schon vollzogen: Zu Dutzenden stehen VW Golf vor den Haustüren. Käfer sieht man so gut wie nicht mehr. Dabei schien das Emdener VW-Werk wie kein anderes mit dem Schicksal des Kä fers verknüpft zu sein. Im Dezember 1964 fertigge stellt, sollte die Fabrik aus schließlich Käfer für den Ex port nach USA liefern. In 13 Jahren rollten hier 2,5 Mil lionen Exemplare von den Bändern und schraubten die weltweite Anzahl dieser Autos auf die wohl unein holbare Rekordmarke von 19,3 Millionen. „Wir schaf fen die 20 Millionen noch“, sagt VW-Pressesprecher Dr. Ekkehard Wesner zuver sichtlich und verweist auf die Werke in Brasilien, Me ...
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