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... man die schnittigen Formen eines zwei sitzigen Sportwagen, der vor mehr als 25 Jahren die Jugend begeisterte. Schmalhüftig war die Karosserie, da ein ahnungsvoller Konstrukteur die Sitze nicht nebeneinander, sondern etwas gestaffelt anordnete, offenbar mit der Absicht, daß der Fahrer bei entsprechender Begleitung nicht zu sehr abgelenkt würde. Eine Anordnung übrigens, für deren Berech tigung wir später volles Verständnis aufbrachten. Wir hatten unsere Begeisterung über den Fund wohl zu offenherzig gezeigt, denn der gerissene Verkäufer ließ sich nichts mehr abhandeln; so legten wir bare tausend Schweizerfranken auf den Tisch und sahen uns im Geiste bereits durch die Straßen stieben. Hätten wir damals allerdings geahnt welch dornenvoller Weg uns noch bevorstand, bis wir den Zulassungsschein in den Händen hatten, nie wäre diese Geschichte geschrieben worden. Ersparen Sie mir, liebe Leser, eine Aufzählung aller Hindernisse, es genügt, wenn ich Ihnen verrate, daß wir für das aus gelegte Geld einen gebrauchten Volkswagen hätten erstehen können! Endlich im Sommer 1951 war es soweit. Unternehmungslustig fun kelte das putzige Gefährt in der Sonne, als wir uns zum Start zu einer längeren Probefahrt fertig machten. Ein kurzes Drehen mit der Hand kurbel — ein Fressen für die zahlreichen Zuschauer, vorab die Jugend — und schon zittert das Wägelchen bei vollaufcndem ...
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