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... gewechselt.“ Markante Worte, aber hat Stolpe über haupt Handlungsspielraum? Die Maut steckt viel zu tief im Dreck. Mittlerweile sind 700 Millionen Euro in das angeblich modernste, satellitengesteuerte Lkw-Mautsystem investiert. Diese Investitionen sind futsch, wenn Stolpe sich nach Alternativen umsieht. Beispielsweise die Mikrowellen- Technologie aus Österreich. Dort soll das „weltweit erste flächendeckende und vollau tomatische Mautsystem“ am 1. Januar 2004 an den Start gehen. Aus deutscher Sicht „nicht ganz so zukunftsträchtig“ wie die ei gene Lösung, könnte sie auf deutschen Au tobahnen aber realistisch erst in drei Jahren in Dienst gehen. Stolpe denkt sogar darüber nach, die En de August abgeschaffte Euro-Vignette wie der einzuführen. Eine teure Schmach, denn erstens bringt das Pickerl gerade mal 40 Mil lionen Euro pro Monat, während die Maut rund 150 Millionen einspielen soll. Zweitens müsste die Vignette erst wieder in Brüssel angemeldet werden und könnte frühestens in sechs Monaten an den Start gehen. Bleibt Lösung drei: die Schweizer Firma Fela, die im Tauziehen um die deutsche Maut gegen Daimler-Chrysler und Co den Kürze ren gezogen hat. Sie könnte sich an Toll Collect, so der Name der deutschen Maut- Gesellschaft, beteiligen und gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Zeitraum: neun bis zehn Monate. Oder der komplette Neube ginn. Fela ...
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