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... Sekunden von null auf 100 km/h und 250 km/h Höchstgeschwindig keit lassen selbst notorische Dieselgegner aufhorchen. Seine Sportwagen-Untaug lichkeit beweist der Dreiliter- CD1 vielmehr im Ansprech verhalten. Spontaneität, Bissig keit? Keine Spur. Ungestümer Schub setzt erst nach einer Gedenksekunde ein. Selbst die weiche Wandlcrauslegung der Fünfgangautomatik vermag die Antrittsschwäche nur unzu reichend zu kaschieren. Der aus dem C 32 AMG stammende Automat schaltet zwar sanft und ruckfrei, oft aber unnötig. So bemüht er beim Überholen auf der Land straße oft den dritten Gang und damit hohe Drehzahlen. Ein überlegenes Fahrgefühl vermit telt der AMG so nicht. Weiterer Kritikpunkt: das Geräusch. Vom sportlichen Klang ist der C 30 GDI soweit entfernt wie Deutschland von einem Haushaltsüberschuss. Nach dem Kaltstart nagelt und vibriert der Selbstzünder fast wie ein Unimog. Selbst warm gefahren beruhigt er sich kaum. Das dieseltypische Ver brennungsgeräusch ist immer zu hören. Um dem kopflastigen Diesel Agilität beizubringen, stimmten die AMG-Techniker das aus dem C 32 bekann te Sportfahrwerk noch straffer ab. Und tatsächlich: Der C 30 CD1 lenkt präzise ein, unter steuert lediglich in engen Keh ren, bleibt selbst bei extremer Kurvenfahrt gelassen - voraus gesetzt, der Asphalt ist glatt wie ein Babypopo. Sobald Bodenwellen das ...
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