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... 2012 auf 31 reduziert. Der neue Verwaltungsrat unter Edward Whitacre wollte wissen: „Was haben wir in den letzten Jahren in Opel inves tiert, was bekommen wir dafür - und vor allem, brauchen wir Opel für die Zukunft von GM?“ Schnell war klar, wie stark Opel und GM technisch vernetzt sind. Kleine, sprit sparende Modelle, wie sie Konkurrent Ford nun aus Europa nach Amerika bringt, hat auch Opel im Programm. Darauf hätte man freilich früher kommen können. Wichtiger: Ein globales Unternehmen wie GM hätte ohne Opel keine ernst hafte Präsenz mehr in Westeuropa. Außerdem könnte eine starke Opel-Magna-Russland-Allianz die GM-Chevrolet- Pläne in Europa, aber auch auf den Weltmärkten stören. Oder spielt da plötzlich die politische Komponente eine weit wichtigere Rolle? Sieht man in Washington eine Gefahr darin, den Russen hochentwickeltes Auto-Knowhow quasi auf dem Silbertablett zu servieren? Auch wenn sich die Aussagen von Whitacre und Hender son in den letzten Tagen widersprachen, GM braucht Staats hilfen: Keine vier Milliarden Euro wie Magna, sondern nur 3,3. Kanzlerin Merkel schob da gleich einen Riegel vor: „Gelingen kann diese Lösung nur, wenn GM den Haupt anteil der Umstrukturierung selbst trägt.“ Und Wirtschafts minister Rainer Brüderle setzte noch eins oben drauf: „Es gibt keine Staatshilfen. GM soll die nötigen Gelder selbst aufbringen.“ Aus diesen ...
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