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... und Produktionstiefe in den USA zu vergrößern - vor allem Honda? Und die Japaner nahmen ihre US-Produktion erst nach dem Trendsetter VW auf. # Kann nicht zunehmender Protektionismus für den Nur-Importeur VW die geplanten 250 000 verkauften Autos ab 1988 in Frage stellen? In Bonner Regierungskreisen fragt man offen nach Management-Fehlern in der Vergangenheit oder Gegenwart. Jeder Unternehmenschef erbt einen Pack Last und Segen. Seine eigenen Taten werden oft erst unter seinem Nachfolger bewertbar. Als Carl H. Hahn 1982 an die VW-Spitze rückte, war als Mor gengabe der Golf II fertig. Doch eine ungeratene Brut von Tochterunternehmen - VW do Brasil, VW of North America, Triumph-Adler (TA) - bean spruchte soviel Alimente, daß selbst in Jahren des Booms nur Kärgliches in der Kasse blieb. Und da von bedienten sich noch ein paar Devisenhändler- Spitzbuben mit einer halben Milliarde Mark, mehr als VW im Jahr 1986 übrigblieb. Die Verlustquellen TA, Devisenskandal und Westmoreland sind zugeschüttet, Milliarden begra ben. Doch neue Trauerfälle sind nicht auszu schließen. In Brasilien liegen die Verluste jährlich wenigstens doppelt so hoch wie in Nordamerika, doch soziale Verantwortung für 59 000 Mitarbeiter und die Kooperation mit Ford im Verbund Auto latina halten Hoffnungen aufrecht, „in zwei Jahren“ (Hahn) Land zu sehen. Bis dahin geht wenigstens eine ...
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