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... zung eines schnellen BMW zu gewinnen — als er aber beim Aussteigen sich den Hut vom Kopf stieß, war es mit Ade nauers Interesse vorbei. Zum Sieg über Mercedes sagt BMW-Südafrika-Chef Dr. Eberhard von Koerber, 43: „Überholen war schon schwer. Den Vorsprung zu halten, wird schwerer.“ Sein oberster Boß, BMW-Generaldirektor Eberhard von Kuenheim, nickte dazu beifäl lig — und genehmigte zum Ausbau des südafrikanischen BMW-Werkes in Rosslyn bei Johannesburg, der südafrika nischen Wirtschaftsmetropole, ein Investitionsprogramm von 100 Millionen Mark. Mit diesem Brocken will BMW Südafrika seine Personenwa gen-Produktion verdoppeln: von derzeit 55 Stück pro Tag auf 100. Die Investitionen sol len aber bis 1983 abgeschlos sen sein. Eberhard von Koerber Dabei hatte das BMW-Engagement im südlichen Teil des Schwarzen Kontinents lange Zeit noch als ein gewagtes Abenteuer gegolten. Ein Süd afrikaner hatte mit der Ferti gung von BMW-Fahrzeugen im eigenen Land begonnen, denn Importe lohnen sich nicht, da auf alle Einfuhren ein Zoll von 100 Prozent ge schlagen wird. Aber das kleine BMW-Werk in Rosslyn war bald am Ende. Sagt von Kuenheim zu auto motor und sport in Johannes burg: „Nur um den Namen BMW nicht mit einer Pleite in Zusammenhang zu bringen, übernahmen wir damals die Firma.“ Sie gehört heute voll ständig BMW München und ist die ...
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