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... mit ein Einzelstück, ohne zusammenge schustert zu wirken. Rund 60000 Euro zahlt Schenk für seinen Jugendtraum, „für ein anderes Auto hätte ich niemals so viel Geld ausgegeben“. Erscheint der flache Sportwagen auf den ersten Blick wie ein typischer Vertreter der siebziger Jahre, wird dieser Eindruck zer stört, sobald der Motor startet. Statt V8- Gebrabbel tönt Zweitakter-Rängdäng aus dem Auspuffrohr. Unter der Kunststoff- Karosserie steckt neben dem Fahrwerk des Wartburg 353 auch dessen Dreizylinder- Zweitakter, dem allerdings unter anderem ein Trio MZ-Motorrad-Vergaser zu 20 PS mehr Leistung verhilft. Und selbst die 70 PS starke Standardversion des RS 1000 war nicht das Ende der Leistungsspirale. Schenks Sportversion mit Straßenzulassung kommt auf 85 Pferde. Ungewöhnlich ist das Getriebe: Zusätz lich zur beim Wartburg üblichen Viergang- Box kommt noch eine nachträglich ange baute fünfte Fahrstufe. Die findet man nicht wie beim H-Schema üblich vorn rechts, sondern hinten rechts, was beim Schalten Konzentration erfordert. Schenk hat sich daran gewöhnt und gönnt dem Zweitakter, der niedrige Dreh zahlen überhaupt nicht schätzt, bei jeder Gelegenheit Auslauf auf der Rennstrecke. Sorgen ums Auto macht er sich nicht: „Ich hab ihn ja gekauft, um Spaß zu haben.“ Und selbst wenn potenzielle Käufer Schlange stehen, wird er seinen grünen Zweisitzer nicht ...
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