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... letzten Kurve gekämpft haben.“ Seine Anspra che beim Dinner für die 600 Ehrengäste beschließt er mit dem leidenschaftlichen Schlachtruf: „Viva Ferrari!“ Nicht wenige in Italien glauben, dass Montezemolo locker jede Wahl gewinnen würde, sofern er sich der Politik zuwen den würde. Melodramatisch verbreitet er Aufbruchsstimmung: „Ich bin überzeugt davon, dass es in Italien viele Unter nehmen wie Ferrari gibt, die gewinnen, sich durchsetzen und innovativ sein kön nen. Wir sind nur ein Symbol für Italien, das funktioniert.“ Da wäre es ja noch schöner gewesen, wenn die große Saisonabschluss-Sause der Scuderia in Mugello salopp organi siert gewesen wäre. Das Gegenteil war der Fall. Mit geradezu preußischer Dis ziplin hielt man den engen Zeitplan mi nutiös ein. Dies war gar nicht so einfach, denn das Fahrerlager platzte aus allen Nähten: An die 200 Ferrari-Rennautos sowie knapp zwei Dutzend Maserati quetschten sich zusammen. Dazwischen trat sich das vieltausendfache Begleit personal auf die Füße - darunter auch bemerkenswert aufgebrezelte Boxen luder, wie man sie in den Formel 1- Fahrerlagern mittlerweile eher selten antrifft. Auf den Rängen fielen 30 000 Tifosi ins Delirium des Entzückens über so viele schnittige, zumeist rot lackier te Autos. Es gab einiges zu feiern in den Bergen zwi schen Florenz und Bologna. Denn am Wo chenende hatte Ferrari ...
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