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... bilanziert die Spurensuche: „In einer eng lischen Fachzeitung stieß ich auf einen Artikel über einen Tropfenwagen in Florida. Das ließ mir dann keine Ruhe mehr, den wollten wir haben.“ Kontakte waren schnell ge knüpft, die Amerikaner zeigten sich als überaus freundliche und enthusiastische Partner. Tom Cavanough. Direktor des Museums in Silver Springs: „Wir einigten uns. den Deut schen das Auto zunächst aus zuleihen und es später gegen ei nen Wagen aus dem Berliner Museum einzutauschen." Wie der Rumpler über haupt über den Atlantik in die Vereinigten Staaten kam, weiß heute keiner mehr. Sicher ist nur. daß das Auto Mitte der fünfziger Jahre auf einem Akker entdeckt wurde, völlig de solat: Ein Baum war mitten durch Boden und Dach ge wachsen. Nach jahrelanger Re stauration landete es schließ lich in Cavanoughs Museum. Doch ungeachtet aller ame rikanischdeutschen Freund lichkeiten: Die Rarität hat ih ren Preis. Für eine Million Dol lar mußte die Überführung ver sichert werden, was schon mal für Probleme sorgte. Denn die Amerikaner wollten nur Ge sellschaften akzeptieren, die auch berechtigt sind, in Florida Geschäfte zu machen. Ein Konsortium von sieben deut schen Gesellschaften, darunter immerhin gute Namen wie die Allianz, wurde abgelehnt. Erst ..Lloyd's of London" fand Gnade. Knapp 20 000 Dollar ...
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