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... 20 Zoll großen Pirelli Corsa, während ausfahrbare Kühlluftklappen und der Heckflügel noch auf ihren Einsatz warten. Seinen Stil hat der Ober-Lambo damit genausowenig aufgegeben wie die große Klappe. Rotes Häubchen hochschnippen, Startknopf drücken, Anlassersirren, Zün dung, Urschrei mit erhöhter Drehzahl. Der 6,5-Liter-V12 im Nacken der Insassen steckt sein Revier ab, schreit die Umgebung zu sammen. Frei saugend, großvolumig, kurz hubig, hoch verdichtend - um seinen Cha rakter mal nüchtern zu umreißen. Weder Turbolader noch Direkteinspritzung verbie gen den direkten Weg der V12-Tradition bei Lamborghini seit 350 GT und Miura. Wir rollen uns ein, die Kolben sind weit von ihrem Maximaltempo 21 m/s entfernt, das Öl der Trockensumpfschmierung blub bert durch die acht Spülpumpen, wärmt sich auf. Wir auch. Zeit, die nun deutlich zentriertere Sitzposition als beim Murcielago zu registrieren. Pflegte der Alte den Piloten etwas verkrümmt zu platzieren, findet die ser auf bequemen Sitzen hinter dem weit verstellbaren Lenkrad nun endlich normale Sportwagenverhältnisse vor - na ja, was bei Lambo halt so normal ist. Statt klassischer Analoginstrumente informiert eine bunte TFT-Animation. Torero meets Jet-Pilot. Alles so schön bunt hier, würde Nina Hagen sa gen, der Aventador flasht seinen Piloten ganz ohne Chemie. Dagegen biegt das übrige, tiptop ...
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