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... nach Legitimationen. Für Pischetsrieder ist der Veyron ein Entwicklungsträger. Als Beispiel nennt er die Klopfregelung. Mit einer Ionenstrom-Messung wird jeder der 16 Zylinder bis an die kritische Klopfgrenze gefahren. Oder das Doppelkupplungs-Getriebe. „Eigentlich eine Porsche-Entwicklung“, erklärt Piech, „die wir damals auch beim Audi Sport Quattro eingesetzt haben.“ Da steckte die Technik aber noch voller Tücken. Piech erinnert sich, dass er beim Rückwärtsfahren einmal in eine dichtbefahrene Hauptstraße gehoppelt war. Erst die Elektroniksteuerung, entwickelt bei Volkswagen, machte aus der störrischen Schaltbox ein unkompliziertes Großserienbauteil, das nun im Veyron mit einem Mörderdrehmoment von 1250 New tonmetern seinen Härtetest absolviert. Schließt sich hier der Kreis? Wäre dieses Getriebe nicht ein idealer Kooperationspunkt zwischen den neuen Partnern Porsche und Volkswagen? Piech: „Wenn die einen Motor mit 1250 Nm haben, warum nicht.“ Mag der technische Grenzgänger Piech am Veyron die Extravaganz, „ein Auto, das man von keiner anderen Marke der Welt bekommt“, so ist der 16.4 für Pischetsrieder weit mehr als ein Supersportwagen. Der Bugatti-Clan, das waren Künstler. Sie entwarfen Möbel, modellierten Tierskulpturen und schufen Autos, die Kultstatus erreicht haben. „Der Vey ron“, so Pischetsrieder, „setzt diese Tradition fort. Er ist ein ...
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