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... folgt ihr kon sequent. Während es in Euro pa bis heute als unfein gilt, ein Automodell nach dem Vorbild der Konkurrenz zu bauen, kürt Amerika mit seinen Weltautos die Verwechselbarkeit der Mo delle bereits zur neuen Vier radmode. Während der Kundschaft noch weisgemacht wird, ein Welt auto biete preisgünstige Vor teile, weil dieselben Einzelteile in riesigen Stückzahlen für ei ne total internationale Kund schaft produziert werden könnten, stimmt hinter den Kulissen davon fast nichts. „Die Austauschbarkeit der Elemente aus den verschiede nen Werken bietet zwar einen gewissen Vorteil, ist aber in Wahrheit sehr begrenzt“, schränkt GM-Vize Howard Kehrl den Wert der Weltauto- Idee ein. „Man kann nicht ein Teil von einem Auto nehmen und es auf ein anderes Modell verpflanzen.“ Unüberwindliche Hindernisse bedeuten für die GM-Marktstrategen allein schon die Geschmacksunterschiede der nationalen Automärkte — Deutsche bevorzugen Fahr zeuge mit großen Fensterflä chen, Franzosen großen Fede rungskomfort, Australier die knochenharte Federung. Hinzu kommen handelspoliti sche Hindernisse. So läßt bei spielsweise Brasilien keine Mo toren aus Deutschland und keine Getriebe aus Mexiko ins Land. „Wir haben die Möglichkeit untersucht, dieselben Motor reihen für unsere Europaund US-Modelle zu produzieren, sind aber auf zahlreiche Schwierigkeiten ...
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