Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... sich die Direktheit der Len kung allerdings als Nachteil; man muß sehr konzentriert fahren, um das Auto nicht zu verreißen. Keine Probleme bereitete der mit zwei getrennten Kreisen arbeitende Bremsmechanis mus: Die vier Scheibenbrem sen (vorn belüftet) sorgten immer für hervorragende Verzögerungswerte aus je dem Geschwindigkeitsbe reich. Progressives Anspre chen und durch den Brems kraftverstärker geringer Pe daldruck zählen weiter zu den lobenswerten Eigenschaf ten der Bremsanlage, und Fading war selbst nach star ker Belastung nicht zu beob achten. Bei aller Sportlichkeit muß dem flachen Coupé ein Min destmaß an Fahrkomfort attestiert werden. Die nicht zu harte Federung und die straf fe Stoßdämpfung verbergen dank geglückter Abstimmung die ärgsten Härten, und man kann beim A 310 von einem guten Kompromiß zwischen Sportlichkeit und Komfort sprechen. Daß das so ist, geht zu einem großen Teil auf das Konto der gut gepolsterten Sitze, die für ein Sportwagen- Mobiliar ungewöhnlich gro ßes Schluckvermögen zeigen. Auch der Alpine A 310 wird auf deutschen Straßen, ähn lich wie der Alpine 1600 S, eine Außenseiterrolle spielen, obwohl ihm in Anbetracht der Tatsache, daß er ein gut und vollständig ausgestatte ter Straßensportwagen mit herausragenden Fahrleistun gen und guten Fahreigen schaften ist, ein größerer Ver kaufserfolg gegönnt ...
Kommentare