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... . . C*l***>*)vt. W%m ■■ •' Käfer, trotz seiner nicht gerade jugend frischen Motorkonstruktion, auf ein maxi males Drehmoment von 8,9 mkg bei 2000 U/min. Der 45 PS-Kadett dagegen kommt nur auf 7,6 mkg und benötigt dafür 2400 U/min, der Fiat 128 mit seinem auf hohe Drehzahlen ausgelegten Motor bringt es auf 8,2 mkg bei 3000 U/min. Diese Zahlen liefern die Erklärung dafür, daß sich der VW-Motor von den meisten Konkurrenten grundsätzlich unterscheidet: Er ist zwar nicht sehr leistungsstark, aber er ist „unten herum“ durchzugskräftig. Er hat, obwohl kein Bulle, einen bulligen Cha rakter, er wirkt nicht aufregend, nicht ner vös, sondern eher beruhigend. Wie ein treuer Knecht arbeitet er im Wagenheck, verläßlich, anspruchslos, gutmütig. Daß er es hinten tut, nützt dem Vorwärtskommen unter ungünstigen Bedingungen — auch das trägt unterschwellig zum Fahrer-Ver trauen bei. Alle diese Dinge lassen sich nicht mit Meß werten belegen, spielen aber für das Käfer- Image eine Rolle. Psychologen haben fest gestellt, daß der Käfer nicht als „Kleinauto“ angesehen wird. Das liegt, außer an der Karosserieform, auch am Motor. Nervöse, hochdrehende Motoren sind kleinwagenty pisch, niedrigdrehende, durchzugskräftige Motoren nicht. Das zeigte sich auch beim Automatik-Vergleich Käfer—Kadett (siehe Heft 16), bei dem der Käfer trotz geringe rem Temperament ...
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