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... nicht kleine Bonner Lobby der Automobilinteressenten hat geschwiegen; die Automobilindustrie zeigte sich zwar um ihren künftigen Absatz besorgt, attackierte aber mehr die Kürzung der Kilometerpauschale als die höheren Versicherungstarife; und der Protest der großen Automobilclubs erschien auch mehr als Pflichtübung, denn als Ausfluß ehrlicher und berechtigter Entrüstung. Dabei dürfte es doch in der Argumentation der Versicherungs unternehmen für die neuerliche Preiserhöhung gar nicht so wenig schwache Stellen geben. Frühstückskartell? Zunächst das Faktum: Die 106 in der Bundesrepublik arbeitenden Kraft fahrzeugversicherungen haben beantragt, die seit 1965 bis ursprünglich Ende 1967 geltenden Tarife der Kfz-Haftpflicht für Personenwagen bereits vom 1. Januar 1967 an generell um 7,5 Prozent zu erhöhen. Außerdem soll die bisher geltende oberste Tarifklasse für Städte über 50 000 Einwohner geteilt werden in eine Klasse M (Städte über 50 000 Einwohner) und eine Klasse G (Städte über 100 000 Einwohner). Der Tarif in der Klasse G wird nochmals um 5 v. H. höher liegen, so daß sich die Versicherungs gebühr für die in Großstädten wohnenden Autofahrer insgesamt um fast 13 Prozent verteuert. Versüßt wird diese bittere Pille etwas für Fahrer von Kombiwagen. Da diese Wagen immer mehr zu Familienautos werden, wurden deren bisher höhere Tarife den Pkw-Tarifen ...
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