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... völlig anders als bei den nachschwingen den und sich stark neigenden weichen Opels von einst. Soweit der Fortschritt in der Opel-Entwick lung. Gegenüber der Konkurrenz wurde damit in der Hauptsache ein Rückstand aufgeholt, weniger ein Vorsprung erzielt. Seitdem der Frontantrieb sich in der „un teren und mittleren“ Mittelklasse verbrei tet, hat sich das Komfort-Niveau spürbar gehoben. Es ist bei Wagen mit angetrie bener starrer Hinterachse nicht einfach, im Komfort gleichwertige Ergebnisse zu er zielen wie bei den problemlosen leichten Hinterradaufhängungen der Frontantriebs wagen. Das Gewicht des Differentials wird beim Einund Ausfedern nach wie vor mit bewegt, und diese große „ungefederte Masse" erzwingt eine relativ harte Dämp fung, wenn die Achse nicht springen soll. Deswegen hatten die ersten Wagen mit gleicher Achskonstruktion (Alfa Romeo, Volvo und Simca) anfangs eine ziemlich harte Federung, die dann schrittweise in Richtung auf besseren Komfort weiterent wickelt wurde. Opel hat gleich weich an gefangen, und dabei sind offenbar die Pro bleme der Abstimmung noch nicht optimal gelöst worden. Die Hinterachse neigt auf schlechter Straße zum Tanzen; in Kurven kommt der Wagen dann etwas ins Schwim men. Man kann also, wenn der Untergrund nicht eben ist, nicht überaus schnell durch Kurven fahren, sondern wird durch den ab nehmenden ...
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