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... den Kopf schütteln. Sah er doch dort kaum ein Auto, das er als inter national konkurrenzfähig befrachten konnte. Altmodisch verkrümmte, enge Karosserien, und das technische Rüstzeug von vor zwanzig Jahren. Die Halle ist die gleiche geblieben. Von 1905 bis 1936 wurde die britische Motor Show auf dem Ausstellungspark „Olympia" veranstaltet, ehe sie in die größere Earls-Court-Halle ver legt wurde, und dem traditionsbewußten Sinn der Engländer würde es unverständlich er scheinen, wenn man schon nach 25 Jahren wieder wechseln wollte, nur um etwa mehr unterbringen zu können. Man ließ die Boots motoren und Motorboote weg; eng blieb es trotzdem, aber man brachte alles hinein, sogar die Unzahl der „Caravans", der zum Teil riesengroßen Wohnanhänger. Der Inhalt der Halle aber hat - von einigem spezifisch englischem abgesehen, auf das wir noch zu sprechen kommen - eine völlige Um wandlung durchgemacht. Vor wenigen Jahren noch fielen harte Worte, wie Rückständigkeit und Engstirnigkeit, und sprachen harte Tat sachen, wie die Exportkrise, die zugleich mit der Suezkrise einen Tiefpunkt in der briti schen Nachkriegsgeschichte markierte. Jetzt aber spricht vieles dafür, daß England den stolzen Titel des größten Automobilexporteurs der Welt, den es an Deutschland abgeben mußte, zurückgewinnen wird. Auch das ist Inselmentalität. Man ließ sich ...
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