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... später folgt der Konter. BMW-Chef Norbert Reithofer tritt vor die Presse. Seine Bilanz fällt zwiespältig aus: „BMW ist der weltweit führende Hersteller von Premium-Automobilen.“ Aber: Während Absatz und Umsatz kontinuierlich gestiegen sind, hat sich das „Ergebnis unter proportional entwickelt. Auch unsere Rendite-Kennzahlen haben sich verschlechtert.“ Sein Resümee: „Die Erfolgsrezep te der Vergangenheit eignen sich nicht für die Zukunft.“ Reithofers Strategie: neue Produkte (siehe Seite 18), eine Pro duktivitätssteigerung von jährlich fünf Prozent und Kooperationen bei Komponenten, Modulen und Antrieben. Ja, auch bei Motoren. Da hat man nicht allein beim Mini, sondern auch schon beim Einser einen Fremdmotor von Peugeot im An gebot. Reithofers Ziel: Bis 2012 will er mit 1,8 Millionen Autos pro Jahr im Premium-Segment ganz vorn stehen und dabei eine Umsatzrendite zwischen acht und zehn Prozent einfahren (2006: 6,4 Prozent). Zudem gibt der BMW-Boss einen Ausblick in die ganz ferne Zukunft: Bis 2020 möchten die Münchner deutlich über zwei Millionen Autos bauen und der führende Anbieter im Premium-Segment sein. Und Audi? Rupert Stadler hat es bereits auf der IAA klar zum Ausdruck gebracht: „Wir wollen der erfolgreichste Pre mium-Hersteller der Welt werden.“ Basta. Bis 2015 will Audi von aktuell 25 Modellen auf 40 wachsen. Bei der Umsatz rendite plant ...
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