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... am 8. August 1937: Manfred von Brauchitsch im heißen Hexenkessel des be rühmtberüchtigten Stadt rennens von Monte Carlo. Auf der Zeichnung von Wal ter Gotschke zwingt Brau chitsch seinen Meredes- Benz W 125 um die Bahn hofskurve. 646 PS bei 5800/min leistete der 5,66 Liter-Kompressor- Achtzylinder und das bei einem Wagengewicht von nur 750 Kilogramm für das Formelauto zuzüglich Rei fen, Wasser, öl und Kraft stoff. 270 km/h erreichte der W 125, mit langer Achsübersetzung war er bis zu 400 km/h schnell. Da konnten sich die Schöp fer der 750 Kilogramm-For mel nur bekreuzigen: Super wagen durch Gewichtslimi tierung auszuschalten, war ihre gute Absicht gewesen, aber eine ungeahnte Lei stungsexplosion hatten sie gezündet. Der Doppelnockenwellen- Achtzylindermotor M-25-A des Mercedes-Benz W 125 brachte es schon 1934, im ersten Jahr der neuen Renn formel, mit 3,36 Litern Hub raum auf 354 PS, 1936 war die Entwicklung beim ME- 25-E mit 4,74 Litern und 494 PS angelangt - jeweils bei 5800/min. Beim Rivalen Auto Union ar beitete der Dreinockenwellen-Kompressor-V 16 von Ferdinand Porsche mit mehr Hubraum und weniger Dreh zahl. Er begann unterlegen mit 4,36 Litern und 295 PS bei 4500/min, war 1936 aber mit 6,01 Litern und 520 PS bei 5000/min klar vorn. Dementsprechend hatte der Mercedes-Stern 1936 ein glanzloses Jahr erleben müs sen, ...
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