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... „der muß weg.“ Der heute 69jährige Reichert hatte sich vor sieben Jahren „wegen der Zukunft mei ner sechs Kinder und 13 Enkel in den Kopf gesetzt, daß wir eine saubere Industrie nach Wackersdorf kriegen müssen“. Das hatten bayerische Politiker nach der Schließung der Braunkohlewerke 1982 vollmundig versprochen. Für dieses Ziel zog Reichert in den vergangenen Jahren Sonntag für Sonntag an den Bauzaun, wan delte sich vom Biedermann zum Wider ständler. Er hat sich damit abgefunden, „im Alter als Chaot verschrien zu sein“. Otto Reichert, der auch weiterhin mit wachem Sinn gegen die Wiederaufarbei tung von Nuklearmüll protestieren will („Keine WAA in Wackersdorf und anders wo“), hat mit dem BMW-Deal gleich wohl seinen Frieden geschlossen. „Klar“, sagt er gutmütig, „die Münchner haben hier ein glänzendes Geschäft gemacht, BMW-Gewinnzone: 47 Hektar erschlossenes Industriegelände für zehn Mark pro Quadratmeter „Die Münchner haben hier ein glänzendes Geschäft gemacht.“ Otto Reichert, Bürgerinitiative „Die Wirtschaft hat ja doch mehr zu sagen als die Politik. “ Josef Ebner, Bürgermeister „Hoffentlich kriegen die ganz normalen Leute Arbeit bei BMW. “ Josef Fischer, Landwirt aber was soils?“ Gerade zehn Mark hat der Quadratmeter besterschlossenes Industriege biet noch gekostet. Und den noch: „Nun haben die Politiker doch gehalten, was sie ...
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