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... daß man montags früh in Berlin, Düsseldorf und München darüber diskutierte, wie der Stuck gestern dem Carac ciola beim Ratisbona-Bergrennen wieder Vio Sekunden abgeknöpft hat. Und heute? Da rudert der brave und sicher auch schnelle Eddi Barth mit seinem braven (und sicher auch schnellen) Achtzylinder-Por sche einen Berg nach dem andern in Tages bestzeit hinauf, am Roßfeld und in Sestrieres, den Schauinsland und den Monte Bondone; dasaus der Umgebung herbeigeeilte Publikum jubelt, die örtliche Presse setzt am Tage nach dem Rennen seinen Namen in 4 Cicero-Let tern, so groß wie die von de Gaulle und Christine Keeler. Aber die internationale Presse oder auch nur die deutsche, die eine besondere Legitimation dazu besäße, nimmt - außer einer 5 Zeilen-Meldung - keine Notiz davon. Und solange sich das nicht ändert, ist die Europa-Bergmeisterschaft eine provinzielle Angelegenheit und publizistisch so tot wie eine bauchaufwärts dahintreibende Forelle. Dabei sind ihre 7 Läufe die einzige Bühne, auf der der Int. Terminkalender den Sport wagen noch eine Möglichkeit zum Auftritt gibt. Denn im Prinzip sind die Sportwagen ab geschafft. Offenbar hat man vergessen, daß sie es waren, die den Automobilsport groß gemacht haben. Fast alle bedeutenden Ren nen bis zum Beginn derdreißiger Jahre,gleichgültig, ob es sich um Langstreckenrennen, Bergprüfungen oder Grand ...
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