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... wäre mit seinem Lotus vielleicht auch ganz vorn gewesen, wenn er seinen I. und III. Gang normal hätte benutzen können (die festgehalten werden mußten, weil sie sonst heraussprangen). Er fuhr praktisch nur „in der zwei', wie man in Österreich sagt. Der Amerikaner Ed Shaffer war mit seinem Lotus zwar auch nicht ganz so schnell wie die besten Alfa-Leute, aber zeigte ein sehr sauberes Rennen. Die weniger erfreulichen Dinge lagen in der Strecken-Organisation begründet. Der Gaisberg ist nicht die einzige Bergstrecke, bei der solche Mängel in dieser Saison festzustellen waren, aber zutage treten sie ja immer nur dann, wenn es zu einem Unfall kommt. Die Absperrung war mangelhaft. Häderle, der sympathische 38jährige Göppinger Textilmaschinen-Ingenieur, verlor sein Leben, weil kein Wachmann verhinderte, daß ein Ehepaar mit einem kleinen Kind sich auf eine schmale Stange 50 cm neben der Strecke setzte, von der das Kind in dem Augenblick, als Häderle mit 130 ankam, herun terrutschte: Häderles automatische Ausweichbewegung führte zu einem Frontalaufprall auf eine Felswand. Er starb nach Sekunden an einer Lungenblutung. Nicht genug damit: Der Wagen hatte größere Mengen öl auf der Straße hinterlassen; man schaffte ihn weg, trans portierte Häderle ab, aber um das öl kümmerte sich memand. Der Streckenposten telephonierte friedlich zum Start: der nächste kann ...
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