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... Güte, als hätte Fiat in den siebziger Jah ren einen koreanischen Zulie ferer beauftragt, in Osteuropa Plastikimitate zu produzieren. Trotzdem ist der PT Cruiser durch und durch praktisch, über zwei getrennte Stromausgänge in der Mittelkonsole und die großen Becher-Fächer bis zur Abdeckung des Kofferraums, die zu einer Tischplatte für Parkpiatz-Partys umfunktio niert werden kann. Aus dem ehemaligen Neon- Derivat ist eine eigenständige Bodengruppe geworden. Rad stand und Außenlänge sind ge schrumpft, eine neue Hinter D/e Abdeckung des Kofferraums lässt sich absenken und als Bartisch für eine Parkplatz-Party nutzen achse mit Wattgestänge verklei nert die Radhäuser und sorgt für mehr Kofferraum. Der Zweiliter-Vierzylinder- Vicrvcntilcr mit 141 PS Leis tung wirkt im PT Cruiser weni ger brummig als im Neon, und bei Fahrverhalten und Lenkung wurden alle Spuren in die Ver gangenheit gründlich ver wischt. Der PT Cruiser ist so handlich, wie er aussieht, und nicht so weich abgestimmt, wie die Historie befurchten lässt. So fahrt sich dieses Auto, neben dem ein Renault Mégane Scenic, ein Fiat Multipla oder eine Mercedes A-Klasse ziem lich uninspiriert aussehen, sachlich und nüchtern, nicht amerikanisch, auch nicht eu ropäisch, sondern auf eine übergeordnete Art zweckmäßig wie ein VW Golf mit Skoda- Karosserie. Gerade deswegen trägt er den Keim ...
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