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... war hoch, der geschlagene Mann starb 1945 elend in einem französi schen Gefängnis. 1945 starb auch Giovanni Agnelli, der Fiat zum Imperium gemacht hatte; er wurde 79 Jahre alt. Als junger Kavallerieoffizier hat te er sich fürs junge Motorwesen begeistert. Agnelli quittierte den Dienst und blieb nicht lange auf dem Landsitz der Familie in Villar Perosa. Er zog ins nahe Turin. Im Caffè Burello, wo mit Pferden und Wagen gehandelt wurde, traf er gleichgesinnte Junioren aus besten Familien. Motorfahr zeuge waren ihr aktuelles Thema. Agnelli erwarb ein Motor-Dreirad, erbaut von Luigi Storero in Turin, wollte in die Kleinfirma einsteigen, dann tat er sich mit seinen gräflichen Freunden Emanuele Cacherano di Bricherasio und Carlo Biscaretti di Ruffia zusammen, begüterte Sports freunde aus der bürgerlichen Oberklasse kamen dazu. Gemeinsam erwarben sie die Fahrradfabrik von Giovanni Ceirano mit samt Motorwagenpatenten von Aristide Faccioli, der zum Technischen Direktor der Fabbrica Italiana Automobili, Torino (F.LA.T.) ernannt wurde. Im vierzehnköpfigen F.I.A.T.-Vorstand führte Sekretär Giovanni Agnelli immer deutlicher die Geschäfte, schaltete 1901 schnellstens auf Mercedes-Kurs um. Rennboliden aus Turin wurden berühmt wie ihre Fahrer, nicht zuletzt Vincenzo Lancia, der sich 1906 mit seines Vaters Geld selbständig machte. Und das soziale Ziel der ...
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