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... Dieses bauart bedingte stufenweise Ansprechen der Motor-/Turbo-Kombination fällt in Verbindung mit der Automatik weniger auf, weil der Wand ler die Gangwechsel verschleift, was beim Schaltgetriebe nur mit einer präzisen Kupplungsund Gasfuß-Choreografie gelingt. Warum also überhaupt noch die Handschaltung in Betracht ziehen? Weil nur sie diese innige Beziehung zwischen Mensch und Motor her stellt, die sensible Fahrer anspricht. Und die sofort klarstellt, wer hier wen dominiert: der Mann die Maschine. Die Automatik übernimmt dagegen sofort das Ruder, was in der Stadt dazu führt, dass man keinen Gedanken daran verwendet, welcher Gang gerade eingelegt ist - es ist immer der richtige. Auch hat sie dank weiterentwickelter Hydraulik mittlerweile gelernt, beim Überspringen von Fahrstufen keine Zeit zu verschwenden. Allerdings bleibt ein ratloses Gängesuchen am Berg, wenn es darum geht, nach der Geraden aus einer engen Kurve zu beschleu nigen. Oder wenn die Motorbremse gefordert ist. In beiden Fällen greift der Fahrer besser zu den Schaltwippen am Lenkrad, lässt seine Erfahrung einfließen und gibt den richtigen Gang vor. Auch die bisher überzeugendste Ausbaustufe einer BMW-Automatik kann die Topographie eben nicht so vorausschauend auswer ten wie ein verständiger Fahrer. Aber auf der Autobahn und in der Stadt ist sie mit ihren schnellen Reaktionszeiten ...
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