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... ist für den ältesten Autohersteller der Welt schein bar immer noch so neu und ungewohnt wie ein Untergrund-Hauptbahnhof- S 400 Mild hybrid hin oder her. Trotzdem entert Mercedes mit dem Die sel-Hybrid eine bislang wenig besetzte und schwierige Antriebsinsel, weil Diesel motoren von sich aus schon so effizient sind, dass sie mit einem zusätzlichen Elek tromotor nur wenig gewinnen. Die beson ders wirkungsvolle Arbeitspunkt-Optimie rung durch intensiven Magerbetrieb - To yota macht das in Prius und Co. explizit vor - entfallt bei den Selbstzündern. Sie laufen quasi immer mit Luftüberschuss, also im Magerbetrieb, benötigen aufgrund ihrer nur von der Spritmenge abhängigen Leistungs steuerung (Qualitätsregelung) keine Dros selklappe und zeigen dabei mit ihren Turbos auch kaum eine Drehmomentschwäche, die ein Elektromotor mit Kraft auffüllen muss. Hinzu kommt der über zehn Prozent hö here Diesel-Energiegehalt, mit dem das Verbrauchsniveau prinzipiell niedriger und Einsparungen weniger imposant ausfallen. Dass die scheinbar simple Formel „Spar samer Diesel plus sparsamer Hybrid gleich Supersparer“ deshalb so nicht funktioniert, musste auch Dieselhybrid-Vorreiter Peugeot erfahren. Beeindruckend genügsam sind die PSA-Modelle damit bisher nicht, denn ein Diesel-Hybrid spart vor allem durch zwei Punkte: die rein elektrische Fahrt mit der ...
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