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... mußte, kann man beim 280 SE den IV. Gang weitgehend als Fahrgang benutzen. Zwar muß man herunterschalten, wenn es auf optimale Beschleunigung oder Bergsteigevermögen ankommt, aber man fühlt sich nicht so oft „ausgehungert“. Das Fahren wird dadurch beruhigender, weicher, angenehmer. Natürlich handelt es sich dabei nicht um einen Klassenunterschied. Ein Achtzylinder von 4,5 oder gar über 6 Liter Hubraum (wie im 6,3, siehe Test in Heft 17) kann einen weit höheren Grad von Motor-Kom fort bieten. Aber das sind hoch hängende Trauben, denn schon der 280 gehört zu den Spitzenautos, deren Betriebskosten sich nur ein kleiner Teil der europäischen Automobilisten leisten kann. Einstweilen müssen wir realistisch bleiben und uns mit Motoren von maximal 3 Liter Hubraum be scheiden. Die Entwicklung dürfte eher da hin gehen, daß die notwendige Schaltarbeit dem Fahrer durch Getriebeautomaten ab genommen wird. Daimler-Benz hat das längst realisiert. Aber auch Getriebeauto- Vorzüge Elastischer, leistungsfähiger Motor Hervorragender Fahrkomfort Sehr gute Handlichkeit (mit Servolenkung) Stabile und praktische Karosserie Nachteile Verbesserungsbedürftige Spursicherheit beim Bremsen, besonders in Kurven Richtungsstabilität bei Seitenwind und auf schlechter Fahrbahn nicht optimal Unhandliche Stock-Handbremse maten, besonders die wandlerlose DB- Automatik, ...
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