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... tisch und authentisch. Das geht selbst bei einem aufgeladenen V6, wie der Maserati Quattroporte beweist. Für den Panamera ist ein gedämpftes heiseres Sägen das Höchste der Gefühle. Klingt gut, aber nicht heraus ragend - Akustikkanal in den Innenraum hin oder her. Dabei hat sich Porsche viel Mühe gege ben, den Neuen besonders zu machen: Der 420 PS starke Direkteinspritzer ist eine Ab leitung aus dem alten V8. Was ganz banal bedeutet, dass zwei Zylinder abgeschnitten und deren Hub verkleinert wurde. Der Bankwinkel beträgt so nicht typische 60, sondern eher ungewöhnliche 90 Grad. Die höhere Unruhe kompensiert eine Aus gleichswelle im Ölsumpf. Durch die flache re und kürzere Bauform liegt sein Schwer punkt günstiger als beim Achtzylinder, den er auch in den Leistungsdaten übertrifft. Dabei geht es weniger um die 20 PS und Nm mehr, sondern das mit 1750 bis 5000/min viel breitere Drehzahlband maximaler Kraft. Ohne groß mit dem Kolben zu zu cken, surft der große Porsche so lässig ab 45 km/h schon im sechsten Gang. Eine Nebenwirkung ist jedoch das leicht verzögerte Ansprechverhalten im Vergleich zum alten Sauger - womit wir wieder bei den Gefühlen wären. Die Belohnung für das Downsizing sind 13,1 Liter Testverbrauch pro 100 Kilometer und damit 1,9 Liter we niger als beim Vorgänger. Wobei Sparfüchse sich sicher keinen Panamera 4S kaufen. Geniales ...
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