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... ie hätten ihn auch Rübezahl nennen können. Schließlich befindet sich das Riesengebir ge, wo dieser rauschebärtige Berggeist bisweilen gesichtet wurde, der Heimat des neuen Skoda weit näher als der Himalaya. Aber sei's drum: Yeti klingt besser, und ob es sich um eine tatsächliche Existenz handelt, spielt bei Autonamen ohnehin keine Rolle. Den Tiguan, eine gelungene Kreuzung aus Tiger und Le guan, hat schließlich noch nicht einmal Reinhold Messner gesichtet. Der Yeti von Skoda und der Tiguan von der Konzernmutter Volkswagen präsentieren sich als enge Verwandte. Den jeglichen Markencharakter verwäs sernden Fehler des so genannten Badge- Engineering - also unterschiedliche Marken-Embleme am gleichen Auto - vermeidet VW geschickt. Der Skoda geht stilistisch einen Schritt weg vom modischen SUV-Crossover-Universaldesign und zeigt die rustikale Fi gur des klassischen Geländegängers. Das senkrecht abgeschnittene Heck und die ausgestellten Kotflügel lassen ihn auf den ersten Blick kompakter und stämmiger auf der Straße stehen als seinen VW-Bruder. Ein Übriges tun die Zusatzscheinwerfer, die uns an die fast vergessene Tatsache erinnern, dass Lichter auch einfach rund sein können. Ein Skoda muss, so die Markenphi losophie, preisgünstiger sein als ein vergleichbarer Volkswagen. Da ist die Kunst gefordert, bei weitgehend iden tischer Technik zu sparen, ohne dem Kunden das Gefühl von Ärmlichkeit zu vermitteln. 24 17/2009 ...
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