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... Das Unternehmen, mit Auf trägen namhafter Automobilwerke zu geschüttet, firmiert auch mit seinem Namen: Der Staat verfügte, daß dem landläufigen Namen des Vaters (Farina bedeutet auf deutsch Mehl) das Wört chen Pinin hinzugefügt werden durfte. Pinin ist die italienische Bezeichnung für „Der Kleine“, der Spitzname für den körperlich kleinen Vater. Der neue kombinierte Familienname ging auch auf den Sohn über. Von ihm, dem von seiner Arbeit Besessenen, sagt man, daß er bisher nur einmal der Firma fernblieb, ohne krank gewesen zu sein. Das war, als er 1962 heimlich mit heruntergeklappten Sonnenblenden zum Golfplatz vor der Stadt fuhr, um an diesem Tag mit einigen Freunden eine italienische Mannschaftsmeister schaft zu gewinnen. Am nächsten Morgen erfuhr man es aus den Sport berichten. Sergios Wunschvorstellung war. Renn fahrer zu werden. Man besaß schon ein schnelles Vorbild in der Familie. Doch konnte ihm offenbar sein Vetter, Giuseppe Farina, erster Automobil- Weltmeister nach dem Krieg, nicht mit letzter Deutlichkeit sagen, wie es ge macht wird. Jedenfalls bestand der Vater 1950 darauf, damals 55jährig, daß sein Sohn in das Unternehmen eintrat. Der Senior spürte, daß der Junior die Meisterschaft für das Blech schneider-Handwerk im Blute trug. Soviel Glück mit ihren Söhnen haben nicht alle berühmten Väter. Schon während Sergios ...
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