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... und oberer Blattquerfeder, die Hinterräder mit Starrachse, hochliegender Blattquerfeder (Schwebeachse) und Schubstreben angelenkt sind. Die Bremsen mit 678 cm2 Bremsfläche sind übernommen und zeichnen sich auch hier wohltuend durch gute Wirkung schon bei re lativ geringen Pedaldrücken aus. Was das Bremsvermögen des Zweitaktmotors angeht, kann ich die einführenden Worte der dem Testwagen beigegebenen Pressemappe nicht anerkennen. Daß ein bestimmter Bauteil stets nur eine einzige Funktion übernehmen soll, um für diese Funktion optimal auslegbar zu sein, hat schon Ricardo ausgesprochen; aber es scheint mir doch zu kühn, daraus den Schluß abzuleiten, daß ein Motor ausschließ lich Antriebs-, nicht aber zugleich durch Gas wegnehmen auch Bremsaggregat sein dürfe - wohin kämen da die Nutzfahrzeuge? Was durch den bremsenden Motor an höherem Verschleiß im Triebwerk entsteht - die An triebsdrehmomente sind zudem beträchtlich höher als die Momente aus dem bremsenden Motor -, wird ja schließlich an Bremsbean spruchung gespart. Wenn es nötig ist, braucht man eben eine bestimmte Verzögerung - schafft sie der Motor allein, dann umso bes ser. Das ist an sich ein Argument gegen den Freilauf, der einstens geschaffen wurde, um gewisse Nachteile des Zweitakters hinsicht lich Verbrauch und Fahrannehmlichkeit zu ver schleiern, und der heute vielleicht ...
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