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... er würdig im Sinne von Chapmans Idee oder ein müder Möchtegern? S wie Start: Tief holt der 1,8-Liter Luft, plustert sich auf, dröhnt bei 5000/ min. Die Kupplung schließt, der Elise springt los, doch ohne durchdrehende Räder. Schließlich gibt es seit Mitte 2005 eine Traktionskontrolle. Natürlich abschaltbar, um die versprochenen 6,1 Sekunden auf Tempo 100 zu erreichen. Ohne Kavalierstart sind sie kaum zu schaffen. Unerwartet heiter dreht der Vierzy linder hoch. So kennt man ihn gar nicht aus dem Toyota Corolla Verso, für den er entwickelt wurde und in dem der quer installierte Vierventiler rund 600 Kilo mehr anschieben muss. Schnelles Schalten ist leider nach wie vor kaum drin. Nur mit Kraft lässt sich der Hebel durch die Gassen rammen. Mechanisch gesund hört sich das nicht an. Dritter Gang. Die erste Biegung. Bremsen, herunterschalten, einlenken. Er flutscht, der S, genauso wie der stär kere R, vormals IHR. Zielt, taucht ein ins Kurven-Dickicht, schlüpft zwischen Hecke und Mittelstrich durch - wie es uns gefällt. Gleiche Eibach-Federn, glei che Bilstein-Stoßdämpfer. Lotus legt Wert darauf, dem R mit 192 PS nichts auß Leistung und einem Gang genom men zu haben. Um dem Eindruck ent gegenzuwirken, der S sei ein Low-Budget-Elise. Noch immer fühlt sich der Puritaner mit Alu-Rahmen wie ein Rennwägelchen mit Straßenzulassung an. Mit allen ...
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