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... wo die Hinterachse gerade steht. Bei eingeschalte tem ESP lässt sie sich ohnehin nicht zu mehr als einem Zucken bewegen - auch nicht im laxeren Sport-Modus. Weil man sofort Vertrauen fasst, traut man sich auch, Gas zu geben. Das klingt platt, ist aber der Schlüssel zum Fahrspaß: Der Jaguar überfordert seinen Fahrer nicht mit spitzen, unvorhersehbaren Reaktionen. Muss man sich an viele Sportwagen erst langsam gewöhnen, so wird der F-Type so fort zum alten Kumpel. Mögen andere von Profis pilotiert schneller sein - der Amateur wird mehr Spaß mit dem Jaguar haben. 0,3 s länger benötigt der F-Type beim Beschleunigen auf Tempo 100, als das Werk angibt - das entspricht etwa dreimal Blinzeln ams-Messwerte auf Seite 36 Der handfeste Roadster verlangt gerade zu danach, gröber angepackt zu werden. Also prügeln wir ihn über den Kleinen Kurs von Hockenheim - um die eingangs gestell te Frage zu beantworten: Was, wenn man den F-Type mal so richtig rannimmt? Wir schalten ESP ab, damit er ohne Zügel zeigen kann, was er auf dem Kasten hat. Sofort ist wieder das Vertrauen da, das wir schon auf der Landstraße hatten. Der Jaguar will nie manden verladen, ist wunderbar ausbalan ciert, interagiert weich und geschmeidig. Weil ihm jede Schärfe fehlt, kommt er bei den Fahrdynamik-Tests aber nicht auf Fabel zeiten. Alleine, wen stört es? Der Jaguar hat ein anderes ...
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