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... schon weit vor Mitternacht aus sichtslos zurück, als erst die Lichtmaschine versagte, dann der Kabelbaum zickte und schließlich der V8-Ottomotor schlapp mach te. Doch die Marschgeschwindigkeit der Toyota lässt hoffen, dass Audi 2013 einen ernstzunehmenden Gegner hat. Denn es ist einfacher, ein schnelles Auto zuverlässig zu machen als umgekehrt. Zudem, so glaubt man bei Audi, profitiert der Ottomotor vom Reglement: „Wenn Toyota seine Hausaufga ben ordentlich macht, sind sie 2013 pro Runde drei Sekunden schneller als wir.“ Trotz des Totalausfalls des Werksteams gewann ein Auto mit Toyota-V8 die inoffi zielle Wertung „Best of the rest“. Nick Heid feld, Neel Jani und Nicolas Prost kamen als Vierte ins Ziel. „Immerhin haben wir einen Diesel-Audi geschlagen“, freute sich Heid feld nach dem ersten 24-Stunden-Rennen seines Lebens. „Dabei liegt unser Budget nur im einstelligen Millionenbereich.“ Sein vom Schweizer Team Rebellion eingesetzter Lola lief wie das sprichwörtliche Schweizer Uhr werk. Ein kleiner Dreher des Ex-Formel 1- Fahrers nach zwei Stunden trübte des ra sche Fortkommen nur unwesentlich. „Es ist ja wirklich unglaublich, was man hier als Fahrer alles geboten bekommt“, erzählte Heidfeld. „Mal dreht sich einer vor dir, mal liegt ein Haufen Dreck auf der Pis te, mal raucht es irgendwo, mal stehen gleich zwei GT-Autos im Weg. Speziell in der ...
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