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... lässt sich der Hub raum bei BMW schon lange nicht mehr be stimmen. Unter der Fronthaube des 650i arbeitet ein 4,4-Liter- V8, vonTurbo-Aufladung unterstützt weitergehen, wenn wir es nicht besser wüssten: Das 650i Cabrio ist ein wilder Hund. Wir wissen es, weil wir es im Rahmen des Tests ausprobiert haben. Mit 65 Jahren hat die Vernunft vielleicht die Oberhand gewonnen, aber noch lange nicht gesiegt. Die Leistungsdaten des Achtzylinders haben uns angestiftet: ein 4,4-Liter-Biturbo mit 407 PS und vor allem 600 Nm bei lächerlichen 1750 Umdrehungen, quasi knapp über Leerlaufdrehzahl. Das kling danach, als hätten die angetriebenen Hinterräder bei Vollgas wenig Chance, die Längsführung in Kurven ohne elektronische Zügel aufrechtzu erhalten. Schalten wir die Traktionskontrolle mit einem ausdauernden Druck auf die ESP-Taste ab. Dieser Schritt muss nachdrücklich vollzogen werden, damit man noch genug Zeit hat, sich über die Folgen klar zu werden. Fünf Sekunden sind es, dann leuchtet ein gelbes Symbol als eine Art Freizeichen. No limit. Alle Macht dem Drehmoment. Und es schlägt unbarmherzig zu. Bremsen, anstellen, Vollgas. Die Lenkung wird leicht, das Pano rama verschiebt sich, der Blick wandert Richtung Seitenscheibe. Ein Zweitonner wie das Sechser Cabrio driftet sämig wie Magma, hinterlässt Brandzeichen im Asphalt - und Rauchschwaden. Mehr noch, ...
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