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... zweiten großen Schub und dreht bis rund 13 500/min. „Darüber hinaus“, erklärt der Cosworth-Renningenieur Mar tin Walters, „quältersich etwas. Aber im Moment müssen wir auch nicht höher drehen.“ Das Geheimnis eines erfolgreichen Formel 1-Motors liegt dabei kei neswegs in seiner absoluten Höchstleistung. „Entscheidend ist nicht allein, wieviel PS bei Höchstdrehzahl anliegen“, sagt Schumacher, „entscheidender ist oft, wie spontan der Motor von unten hochdreht.“ Der unkapriziös brave Drehmomentverlauf des 3,5 Liter-Zetec-V8 wird dabei noch unterstützt von der Fähigkeit des B 194, die aufkommende Leistung richtig auf die Straße zu übertragen. Aerodynamik, Feder-Dämpfer-Abstimmung und die Geometrie der Radauf hängungen bilden eine beispiel hafte Allianz auf der Suche nach dem Quentchen zusätzlichen Detailarbeit: Aerodynamik des B194 Bis zum Grand Prix von Barcelona fuhr Benetton eine im Heck extrem hochgezogene Unterbodenverlänge rung (1 ) sowie eine weit ausladende Kammerung des Unterdrück erzeugenden Diffusors (2,3) Viel Feinarbeit war nötig, um den Weg des j Windes entlang der Turbulenzen erzeugenden Cockpit kanten zu glätten. Benetton experimentierte mit Luftteilern hinter den Vorderrädern (1), seitlichen Windsplits an der Cockpit-Öffnung (2) und eingezogenen Rückspiegeln (3) Die Seitenprofile der Heckverkleidung steigen früh an (1). ...
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