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... auf das Konto der Kurven und jener davorliegendenTeilstücke, auf denen angebremst werden muß und wo auch fahrerische Talente eine größere Rolle zu spielen beginnen. Tatsächlich ist der Umgang mit einem Renn-2002 eine delikate und atemberau bende Angelegenheit, wenn man normales Autofahrer-Wis sen zugrunde legt: Kurven, die mit einem regulären 2002 aufgrund der sehr viel gerin geren Leistung, die zuvor in der Beschleunigungsphase zur Verfügung stand, kaum spür bar werden, fliegen auf den Renntourenwagen-Piloten nur so zu, und nicht minder auf regend sind die Querbe schleunigungen, die ein solches Auto in Kurven aufnehmen kann. Zusammen mit den ho hen Fahrleistungen werden so auch die guten Rundenzeiten erklärlich, die sich von denen des unfrisierten Normal-Autos noch wesentlicher unterschei den als die Meßwerte in der Beschleunigung. Während der 100 PS-2002 in Bestzeiten von 1.35,3 Minuten um den 2,6 Kilometer langen kleinen Kurs bewegt werden konnte und damit eine Durchschnittsge schwindigkeit von 98,2 km/h erreichte, wurden mit dem brozzelnden Über-BMW Run denzeiten um 1.19 Minuten ge fahren, was das Durchschnitts tempo auf über 118 km/h ansteigen ließ. Separate Messungen an zwei völlig unterschiedlichen Ab schnitten des Motodroms be stätigten die Überlegenheit des Renntourenwagens in aller Deutlichkeit: Auf einem exakt ...
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