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... Bei niedrigen Drehzah len knurrt er wie ein Sechszylinder; unter schwellig und hubraumsatt. Gibt man Gas, taucht scheinbar eine tiefgurgelnde Arma da von Alfa Romeo GTA auf und schmettert vierzylindrig durch die offene Ansaug anlage, ehe bei hohen Drehzahlen ein Fer rari California mit seinem hämmernden Getöse übernimmt. Es ist der Zylinderbank-übergreifende Krümmer, der den Ton so ungewöhnlich koloriert. So strömt das Abgas auf gleich langen Wegen zu den beiden Twinscroll- Ladem, die im 90-Grad-V sitzen - ein Effekt, den sich auch Fächerkrümmer zunutze machen und der im Falle des M6 Cabrio die Turbos schneller ansprechen lässt. So sollen die bis zu 680 Nm respektive 560 PS besonders ungestüm zuschlagen. Wer jetzt allerdings das Turboloch zuge schüttet wähnt, wird enttäuscht: Dass der Achtzylinder aufgeladen ist, merkt man deutlich. Stets holt er erst tief Luft, um an schließend umso brutaler zuzuschlagen. So ist der gewaltige Leistungseinsatz abgesoftet und überrascht den Fahrer nicht hinter rücks; er ist nur schlicht überwältigt von der mächtigen Durchschlagskraft. Wer allerdings in den manuellen Modus des Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes wechselt und unter testosteronfördemden Schaltschlägen unablässig durchlädt - etwa in 4,3 Sekunden von null auf 100 km/h -, der merkt nichts von den Turbos. Sie för dern vom ersten bis zum letzten ...
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