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... B-Zeiten. Doch der serienmäßige, fest stehende Heckflügel, die bauchigen Stoßfänger und Lufteinlässe wie aufge blähte Nasenflügel zeugen von wenig Diskretion. Dafür bekam der TT gemäß der RS-Philosophie nur zwei große statt der bei den S-Modellen üblichen vier Auspuffendrohre. Das bedeutet keinesfalls, dass auch dem Klang die Quadratwurzel gezogen wurde. Der 340 PS starke Fünfzylinder verbreitet exakt jenes tiefe, zufriedene Brummen, das der Audi-Fan erwartet. Mit geöffnetem Dach wird der Hörge nuss noch eine Spur intensiver, aber nie zu laut. Auch wenn bei 4000 Um drehungen der Gashahn geöffnet wird, darf der TT RS nie unanständig brüllen. Aber unanständig schnell werden. Die 450 Newtonmeter Drehmoment (100 mehr als im TTS) stehen ohnehin schon ab 1600 Umdrehungen parat und lassen sich dank permanentem Allradantrieb mit modifiziertem Hinterachs-Differenzial zuverlässig in Vortrieb um wandeln. Obwohl das Triebwerk verglichen mit dem Vierzylinder der S-Version speziell in den oberen Drehzahlregi onen noch mal richtig auf Touren kommt, beherrscht der Audi auch die langsamere Gangart. Ruckfreies Be schleunigen aus Stadttempo ist auch im Sechsten kein Problem, obwohl die Schaltarbeit dank verkürzter Wege viel Freude macht. Bei gedrückter S-Taste darf dabei der Motor noch ein bisschen gieriger klingen und flotter auf Gaspe dalbefehle ...
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