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... wohl eher von der Blase des Fahrers als von der Tankmenge ab.“ Audis Gegner in Le Mans, diejeni gen, die mit Benzinmotoren antreten, murren darüber, dass der Veranstalter ACO beim Festschreiben der Regeln der Diesel-Fraktion in Bezug auf die Durchmesser der Luftmengenbegren zer (zwei Mal 39,9 Millimeter) und auf den maximal erlaubten Ladedruck (1,94 bar) allzu wohlgesonnen war. Doch wen wundert es? Schließlich sind Audi und Peugeot — die Franzo sen debütieren 2007 mit ihrem Diesel — die Zugpferde bei dem Traditionsren nen an der Sarthe. Nicht ganz so günstig für den Die sel ist das Regelwerk bei den Cross- Country-Rallyeautos. VW-Rennmotorenchef Donatus Wichelhaus will sich aber nicht beklagen: „Diesel sind ge nauso wettbewerbsfähig wie Benzi ner.“ Messungen bestätigen: Bei den Fahrleistungen liegen die Race-Touareg mit ihren 2,5-Liter-TDI-Motoren und die Mitsubishi Pajero, die mit Vierliter-V6-Sauger rennen, gleichauf. Eine zweistufige Aufladung sorgt für gutes Ansprechverhalten und ein sehr breites nutzbares Drehzahlband. Das von VW „Dual-Stage“ genannte System besteht aus einem kleinen so wie einem großen Turbolader. Eine Klappe im Abgaskrümmer teilt den Turbos drehzahlabhängig die Arbeit zu. Klingt einfach, ist es aber nicht. Es dauerte rund ein Jahr, bis die VW-Ingenieure mit Funktionsweise und Stand festigkeit zufrieden waren. ...
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