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... THEO, WIR FAHR’N IM Mit dem Caliber will Dodge ab Juni in Deutschland die Golf-Klasse aufmischen. Doch wofür steht diese Marke? Eine Spurensuche in den USA. J erry Jacknass ist so wuchtig wie sein Auto. Der blaue Dodge Ram 2500 Pickup mit Doppelkabine, Baujahr 2004, ist für ihn rollendes Bü ro und Werkstatt in einem. Unterhalb des mächtigen Kühlergrills hat Jerry eine Halterung für den Schneeschieber montiert, mit dem sich der stämmige Bauunternehmer im Winter zu den ab gelegenen Baustellen im tiefsten Vir ginia durchpflügt. Diese Möchtegern- Geländewagen, mit denen die Städter ins Büro fahren, das sei nichts für ihn. „Nichts für echte Männer“, sagt Jerry und klopft seinem wuchtigen Ar beitstier anerkennend auf die riesige Motorhaube. Das sieht auch Gerry Munion so. Er lässt seinen Bizeps spielen, wenn ihn einer auf seinen Pickup anspricht. „Das ist ein Dodge“, sagt er nur, als erkläre „FRÜHER WAR DER DODGE-FAHRER EIN COUNTRY-BOY. DAS HAT SICH MIT DEN NEUEN MODEL LEN GEÄNDERT“ Dale Hughes, Maryland, und sein Charger das alles. Gerry ist ein Mittsechziger mit Pilotensonnenbrille und Baseball kappe aus Wisconsin, dem US-Bundesstaat, wo angeblich mehr Kühe als Men schen leben. Auf der Motorhaube seines vergammelten, rostbraunen Dodge Ram reckt ein Widderkopf seine Hörner — nicht so grazil wie die Emily auf ei nem ...
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