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... Gänge bereitet keine Mühe; das Getriebe läßt sich mit Aus nahme des etwas hakeligen fünften Gangs leicht und exakt betätigen. Anders als beim Antriebsag gregat trieben die japanischen Konstrukteure bei der Konzep tion des Fahrwerks viel Auf wand. So mußte die beim 929-Vorgänger an vier Längs lenkern und einem Querlenker aufgehängte hintere Starrachse einer Einzelradaufhängung an Schräglenkern und Federbei nen weichen. Außerdem gibt es anstelle der Kugelumlauflen kung eine Zahnstangenlen kung, und an der Hinterachse sollen jetzt Scheibenbremsen für bessere Verzögerungswerte sorgen. Erfreuliches kam aber trotz der tiefschürfenden Änderungen nicht heraus. Denn was der Mazda beim Durchfahren von Kurven zu bieten hat, ist geeig net, dem Fahrer das Fürchten zu lehren. Der 929 neigt beson ders im beladenen Zustand frühzeitig zum Übersteuern, und wer in Kurven Gas weg nimmt, muß nachhaltig am Lenkrad drehen, um das heftig ausbrechende Heck wieder ein zufangen. Die Lenkung erleichtert sol ches Tun freilich nicht, denn sie arbeitet indirekt und gefühllos. Als nachteilig ist außerdem an zumerken, daß beim Rangieren ein relativ großer Kraftaufwand nötig ist. Nicht gefallen kann auch der Fahrkomfort des Japaners, dem es vor allem an einer ausgewo genen Abstimmung von Federn und Dämpfern mangelt. Wäh rend die Federung mit langen Bodenwellen ...
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