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... noch nicht einmal gegen Mehrpreis gibt. Ebensowenig wie Fahrkomfort im landläufigen Sinn. Die Weiterleitung E3 12/2006 kleiner Straßenmängel vom Kopfstein pflaster bis zur dezenten Querfuge ge lingt ihm mit der Gewissenhaftigkeit eines Seismografen. Auch von herz haftem Stuckern lässt er sich bei höhe rem Tempo nicht abhalten. Insgesamt bietet er kaum mehr Geschmeidigkeit als ein MG Midget aus den späten Sechzigern. Der war damals übrigens einer der weltweit meistverkauften Sportwagen und lebte vornehmlich bei Menschen, die ihn nicht trotz, sondern wegen seiner archaischen Manieren kauften. Er hat zurzeit nur einen legitimen Nach folger: Der heißt Copen und schert sich einen Teufel um bürgerliche Nonnen. Vermutlich hat er das mit den meis ten seiner Fans gemeinsam. Trotzdem muss hier festgehalten werden, dass er sich die Freude am Landstraßenfegen mit einem Maximalverbrauch von zehn Litern honorieren lässt. Das ist natürlich zu viel, auch wenn es Nor malbenzin sein darf. Und auch das ist ein Thema: Die Karosserie des Copen ist zwar ordent lich verarbeitet, aber nicht besonders verwindungssteif. Das geschlossene Dach knackt auf schlechten Strecken, der offene Copen lässt die A-Säulen zittern, und irgendwo knirscht es leise, wenn er über fiese Verwerfungen fetzt. Das können teurere Roadster besser. Meist sind sie nicht viel besser ...
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