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... 1- Denke der Siegertypen. Der Österreicher hat viele Aufga ben: Retter, Sanierer, Gesund beter. Eddie Irvine applaudiert, dass Lauda genau der Typ ist, den Jaguar gebraucht hat. Ein heilender Kulturschock für einen Rennstall, der wie eine Behörde funktionierte. Manchmal sei er fast ein biss chen zu radikal, der Niki, fühlt aber mit: „Niki muss ein Masochist sein, wenn er sich das antut.“ Teamchef Bobby Rahal, ein jovialer Amerikaner mit guten ChampCar-Manieren, muss mitziehen, ob er will oder nicht. Er ist gerade dabei, die Schlagzahl zu erhöhen. „Das Tempo“, vergleicht Lauda, „ist im Vergleich zur ChampCar- Serie zehn Mal höher.“ Lauda übernimmt einen Job, um den ihn keiner benei det. Der Patient Jaguar befin det sich in einem desolateren Zustand als Ferrari 1993, dem Jahr, als Jean Todt sich daran machte, den Traditions rennstall zu reformieren. Er brauchte vier Jahre, bis Ferrari WM-reif war. Lauda hat nur drei. „Ich setze mir lieber ein ehrgeiziges Ziel.“ Wie Todt einst bei Ferrari stellt auch der Österreicher fest: „Es ist leichter, auf einer grünen Wiese zu beginnen, als etwas Bestehendes zu renovie ren.“ Seine Zustandsbeschrei bung von Jaguar: „Ein schönes Haus, aber nix drin.“ Im Prin zip funktioniert Jaguar immer noch wie das Team, aus dem es hervorging: ein Stewart, grün lackiert. Lauda pflichtet bei: „Durch die ...
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