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... Break, der von Franzosen als Familientrans porter bevorzugte Kombi, wurde damit um eine ebenso praktische wie gefällige Lö sung bereichert, die im Laufe der Entwicklung bei einigen zweitürigen Autos geradezu Coupé-Chic zeitigte. Amtshil fe hatte das Renault-Styling damals vom freischaffenden Karosserie-Kunsthandwerker Charbonneaux erfahren, des sen Stylingstudio für die Ge staltung der verrücktesten Werbemobile im Begleittroß der Tour de France bekannt war, aber auch schon automo bile Haute Couture wie den Delahey 235 entworfen hatte. Fortan galt schräg zuneh mend als chic. Zwei Jahre nach dem Renault 16 erschien der Simca 1100. Schräghecks (mal mit, mal ohne Klappe) erhiel ten alle folgenden Renault- Modelle mit Ausnahme des R 12, außerdem Fiat 126 und 127 sowie der ebenfalls auf das Konto des Fiat-Stylingchefs Boano gehende Lancia Beta; Citroen-Chefstylist Obron gab dem GS diese Form, die italienischen Modisten Giugiaro und Pininfarina wählten sie bei ihren Lohn fertigungen für Alfa Romeo (Alfasud) bzw. Peugeot (104). Nur bundesdeutsche Auto bauer ließen sich vom Zeitge schmack nicht beirren. „Die deutsche Frau“, so glaubt BMW-Chefstylist Paul Bracq, „hat zu Schrägheckautos noch keine rechte Zuneigung ge faßt“. Hunderttausende von importierten Franzosen und Italienern lassen Zweifel kei men, ob man wirklich richtig ...
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