Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Das Dschungelbuch Die Motorenpalette des VW-Konzerns ist so umfangreich, dass selbst Insider den Überblick verlieren. VW-Chef Pischetsrieder will jetzt Kosten sparen und die Aggregate-Zahl deutlich reduzieren. W eltweit leistet sich kein ande rer Auto-Her steller solchen Luxus zum Teil grundverschie dener Antriebsaggregate. Nurim VW-Konzern gibt es alles: al lein in Europa rund 70 Ottound Dieselmotoren von ein bis acht Liter Hubraum, Leistung von 50 bis 1001 PS, Zylinderzahlen von drei bis 16, ohne eine praktika ble Möglichkeit dazwischen auszulassen. Dazu Zylinderkon figuration n von klassischer Reihenund V-Anordnung über die engwinklige VR-Lösung bis zu den exotisch verschachtelten W-Motoren. Sogar der Käfer- Motor wird noch gebaut. Über die konstruktiven We ge herrscht im Konzern keine Einigkeit. Klare Linien sind schwer zu erkennen. Konkur rierendes Denken, häufig auch unterschiedliche Auffassungen der für die Aggregate zuständi gen Entwicklungsabteilungen von VW und Audi, werden deut lich sichtbar. So kommt es, dass mal fünf Ventile, dann wieder vier als ef fektivste Steuerorgane des La dungswechsels propagiert wer den, andererseits Zweiventiler zu den am meisten produzier ten Aggregaten zählen. Mal dient Aluminium als zeitgemä ßes Motorblock-Material, mal scheint Grauguss die Ideallö- ** Der für Bugatti entwickelte W16-Motor hat einen größeren Zylinderabstand als die VR-Baureihe. So waren breitere Pleuellager möglich ...
Kommentare